﻿{"id":57605,"date":"2022-01-03T15:21:35","date_gmt":"2022-01-03T13:21:35","guid":{"rendered":"https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/?p=57605"},"modified":"2022-01-11T12:39:31","modified_gmt":"2022-01-11T10:39:31","slug":"9-0nline-verkostung-mit-lemberger-bzw-blaufraenkisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/9-0nline-verkostung-mit-lemberger-bzw-blaufraenkisch\/","title":{"rendered":"9. 0nline-Verkostung mit Lemberger bzw. Blaufr\u00e4nkisch"},"content":{"rendered":"\n<p>Corona hat Deutschland und die Welt weiter im Griff. Deshalb startet die <strong>Weingilde Bergstra\u00dfe<\/strong> wieder eine online-Verkostung und zwar am 28.1. um 19.30 Uhr mit Weinen der Lembergertraube, die auch blaufr\u00e4nkisch genannt wird. Die Reise geht von der hessischen Bergstra\u00dfe \u00fcber Franken ins \u00f6sterreichische  Burgenland. Lothar Meyer wird einen Lemberger 2018 Zwingenberger Steinger\u00f6ll vom Weingut Simon-B\u00fcrkle pr\u00e4sentieren;  Winfried Christ einen blaufr\u00e4nkisch 2017 W\u00fcrzburger Stein Erste Lage vom B\u00fcrgerspital; Florian Golz einen blaufr\u00e4nkisch 2018 Bio vom Weingut Weninger aus Horitschon und einen blaufr\u00e4nkisch 2018 Reserve vom Weingut Steindorfer aus Apetlon, beide aus dem Burgenland.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Lemberger,<\/strong> so sagt man, verbindet die Finesse des Burgunders mit der Kraft des Cabernet. Die Abstammung vermutet man aus Heunisch und einer fr\u00e4nkischen Rebsorte und deshalb findet man auch die Bezeichnung <strong>&#8220;blaufr\u00e4nkisch&#8221;<\/strong>, vor allen Dingen in \u00d6sterreich, aber eigentlich ist er in W\u00fcrttemberg erfunden worden. Gr\u00f6\u00dftes Anbaugebiet ist Ungarn mit ca 8.000 ha (hier hei\u00dft er &#8220;Kek frankos&#8221; &#8211; &#8220;kek&#8221; bedeutet blau), dann folgt \u00d6sterreich, hier Burgenland, mit 2.900 ha und Deutschland, nein W\u00fcrttemberg, mit 1.900 ha; davon 2 ha an der hess. Bergstra\u00dfe, aber auch eine &#8220;klitzekleine&#8221; Fl\u00e4che im Frankenland. <\/p>\n\n\n\n<p>1750 wurde die autochthone Rebsorte Lemberger das erste Mal in \u00d6sterreich erw\u00e4hnt, die erst sp\u00e4ter nach Deutschland gelangte, wo sie den Namen Lemberger nach der nieder-\u00f6sterreichischen Ortschaft Limberg erhielt. Wer die Urspr\u00fcnge des Blaufr\u00e4nkisch untersucht, kommt immer wieder aufs Burgenland, welches bis 1921 zu Ungarn geh\u00f6rt und erst danach zur Republik \u00d6sterreich wechselte. \u00dcber 90 Prozent des nationalen Blaufr\u00e4nkisch-Bestandes stehen hier.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann aus dem Lemberger mehr machen als nur einen Trunk zum &#8220;Viertele schlotzen&#8221; wie sich die \u00c4lteren von uns noch an die ausgepr\u00e4gte Lemberger-Trollinger-Zeit aus W\u00fcrttemberg erinnern. Er liebt warmes Klima, windgesch\u00fctzte Standorte, tiefgr\u00fcndigen, fruchtbaren Boden und eignet sich perfekt f\u00fcr den Ausbau im Holzfa\u00df. Er kann sich zu einer wahren Fruchtbombe entwickeln mit Aromen von Brombeeren, Pflaume, Kirsche, Holunder, Johannisbeere, mit feiner S\u00e4ure und einem Reichtum an Gerbstoffen. Er steht sehr dunkel im Glas. Nachdem die meisten Liebhaber den Lemberger aus W\u00fcrttemberg kennen (95 % in Deutschland wird dort angebaut), wird diesmal ein Lemberger von der Bergstra\u00dfe ins Glas kommen und ein blaufr\u00e4nkisch aus Franken (Lage W\u00fcrzburger Stein).<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen: magazin.wein, Wikepedia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Corona hat Deutschland und die Welt weiter im Griff. Deshalb startet die Weingilde Bergstra\u00dfe wieder eine online-Verkostung und zwar am 28.1. um 19.30 Uhr mit Weinen der Lembergertraube, die auch blaufr\u00e4nkisch genannt wird. 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