﻿{"id":56913,"date":"2020-03-23T16:47:55","date_gmt":"2020-03-23T14:47:55","guid":{"rendered":"https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/?p=56913"},"modified":"2020-03-23T16:50:45","modified_gmt":"2020-03-23T14:50:45","slug":"riesling-vor-585-jahren-erstmals-urkundlich-erwaehnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/riesling-vor-585-jahren-erstmals-urkundlich-erwaehnt\/","title":{"rendered":"Riesling vor 585 Jahren erstmals urkundlich erw\u00e4hnt"},"content":{"rendered":"\n<p>Die l\u00e4ngste Erfahrung mit dem Anbau von Riesling d\u00fcrfte der Rheingau haben. Das jedenfalls l\u00e4sst sich aus einer Urkunde schlie\u00dfen, die im Staatsarchiv Marburg liegt. Es ist eine Rechnung, datiert vom 13. M\u00e4rz 1435, die der Amtmann Klaus Kleinfisch im Dienste der Grafen von Katzenelnbogen mit Sitz in R\u00fcsselsheim unterzeichnete f\u00fcr die Lieferung von Riesling Setzreben f\u00fcr einen neuen Weinberg. Aus der Rechnung \u00fcber 22 Schilling geht nicht hervor, woher die Setzlinge kamen und wo sie gepflanzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Riesling ist eine nat\u00fcrliche Kreuzung aus Wei\u00dfem Heunisch und Traminer. Woher er stammt, ist unbekannt. Es wird vermutet, dass er schon zur Zeit der R\u00f6mer in den gemanischen Weinbauregionen bekannt war, Jahrhunderte vor der erste urkundlichen Erw\u00e4hnung. Die Regionen an Rhein und Mosel eignen sich gut f\u00fcr diese langsam reifende Rebsorte, die sonnige Herbsttage braucht, um ihre spezifischen Fruchtaromen von Pfirsich, Apfel, Aprikose und Zitrus voll entwickeln zu k\u00f6nnen. Rieslingweine sind von pr\u00e4gnanter S\u00e4ure, die die Weine rassig, herzhaft bis elegant erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"944\" height=\"638\" src=\"https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Riesling.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-56916\" srcset=\"https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Riesling.jpg 944w, https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Riesling-300x203.jpg 300w, https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Riesling-768x519.jpg 768w, https:\/\/weingilde-bergstrasse.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Riesling-444x300.jpg 444w\" sizes=\"auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Weinbau in Deutschland ist ohne Riesling undenkbar. Weltweit wachsen hier rund 40 % aller Rieslinge. Von den rd. 103.000 ha Rebfl\u00e4che in Deutschland sind gut 24.000 ha (24 %) mit Riesling bestockt. Je nach Standort, gepr\u00e4gt von der Art des Bodens und des Kleinklimas, entwickeln die Weine ihre charakteristisches Aromenprofile. Sie reichen von voller reifer Frucht, beispielsweise vom L\u00f6ssboden, \u00fcber eher filigrane Weine, die auf steinigem Verwitterungsboden wachsen, bis hin zu den mineralisch schmeckenden Weinen von felsigen Standorten.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen: DWI-Deutsches Weininstitut, Taschenbuch der Rebsorten, Hochheimer Zeitung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die l\u00e4ngste Erfahrung mit dem Anbau von Riesling d\u00fcrfte der Rheingau haben. Das jedenfalls l\u00e4sst sich aus einer Urkunde schlie\u00dfen, die im Staatsarchiv Marburg liegt. Es ist eine Rechnung, datiert vom 13. 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